Heiner Gesthüsen im RP-Interview: ,,Wir wollen für Überraschungen sorgen"

01.07.2022 - 16:58

Der SV Sonsbeck spielt ab dem 7. August nach siebenjähriger Unterbrechung wieder um Oberliga-Punkte. In enger Abstimmung mit Trainer Heinrich Losing hat Abteilungsleiter Heiner Gesthüsen einen Kader zusammengestellt, der den Klassenerhalt möglichst zeitig klarmachen soll. Der 45-Jährige spricht über die neue Liga, den Etat und Neuzugänge.


Herr Gesthüsen, der SV Sonsbeck hat eine unglaubliche Saison in der Landesliga abgeliefert. Was versprechen Sie sich von der Spielzeit in der Oberliga?

GESTHÜSEN: Wir haben drei Jahre darauf hingearbeitet, in der Oberliga spielen zu dürfen. Jetzt freuen wir uns darauf, gegen viele tolle Gegner spielen zu dürfen. Wir wollen schon für die ein oder andere Überraschung sorgen.

Inwiefern hat sich der Etat durch den Aufstieg verändert?

GESTHÜSEN: Er hat sich gar nicht verändert. Der Etat ist der gleiche wie in der Landesliga.

Am vergangenen Dienstag wurde mit allen Teams über den Modus in der Oberliga gesprochen. Es soll eine normale Rückrunde gespielt werden. Passt das für Sie?

GESTHÜSEN: Wir haben für diese Variante gestimmt. Es ist der Fußball, den wir kennen. Außerdem wäre es schade, wenn man den Jungs durch einen anderen Modus zum Beispiel das Erlebnis, in der Grotenburg aufzulaufen, nehmen würde. Ein Großteil der Vereine hatte sich für eine normale Hin- und Rückrunde ausgesprochen.

Wie schätzen sie die Liga sportlich ein?

GESTHÜSEN: In der Oberliga erwarten uns natürlich ganz andere Kaliber als in der Landesliga. Die Qualität der anderen Teams wird eine ganz andere sein, was unserer Spielweise aber auch entgegenkommen könnte.

Welche Mannschaften werden die Meisterschaft unter sich ausmachen und welche Teams um den Klassenerhalt kämpfen?

GESTHÜSEN: Ich denke, dass der Topfavorit wohl der KFC Uerdingen sein wird. Aber auch die SSVg Velbert wird höchstwahrscheinlich wieder oben mitmischen. Wer unten reinrutscht, ist schwer zu sagen, weil die Liga doch sehr ausgeglichen wirkt.

Sehen Sie den SVS-Kader als konkurrenzfähig an und welche Platzierung trauen Sie dem Team zu?

GESTHÜSEN: Wenn ich ihn nicht als konkurrenzfähig ansehen würde, bräuchten wir gar nicht erst antreten. Wir haben eindrucksvoll bewiesen, was wir zu leisten im Stande sind. Es wird sehr unangenehm sein, gegen uns zu spielen. Ich traue dem Team den Klassenerhalt definitiv zu.

Mit sieben neuen Spielern ist der SVS in die Vorbereitung gestartet. Kommen noch Zugänge dazu?

GESTHÜSEN: Wir halten die Augen und Ohren weiterhin offen. Wenn sich was Interessantes ergibt, könnten noch ein bis zwei Spieler dazukommen.

Die Neuzugänge sind zwischen 18 und 20 Jahren alt. Hätten sie gerne noch den ein oder anderen erfahrenen Spieler dazubekommen?

GESTHÜSEN: Unser Weg wird weiterhin sein, junge und hungrige Spieler nach Sonsbeck zu holen, um diese weiterzuentwickeln. Wenn es aber einen erfahrenen Spieler gibt, der zu uns passt und den wir uns leisten können, werden wir auch zugreifen.

Welchem Youngster trauen Sie denn den sofortigen Sprung in die Stammformation zu?

GESTHÜSEN: Die Chance auf einen Stammplatz haben alle. Alle Spieler haben in der Vorbereitung genug Zeit, sich zu präsentieren und das Trainerteam zu überzeugen.


Quelle: www.rp-online.de

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